357. Einstein’s Speed – 359. My Childhood Role Model

357. Einstein’s Speed

Wie früher schon erwähnt, benötigte Einstein viel mehr Indizien um die ART überhaupt erst im Raum aller möglichen Hypothesen zu “finden”. Als er dann auf diese Theorie gestoßen ist, war es fast sicher, dass sie auch der Wahrheit entsprach, denn Experimente liefern nur wenige “Bits an Indizien”, während das Auffinden der Hypothese riesige Mengen an Indizien benötigte.

Einstein war also schneller als die Wissenschaft. Man muss aber wahrscheinlich mindestens im 99,999ten IQ-Perzentil sein, um ähnliche Leistungen zu vollbringen. Aber auch zurückgebliebene Menschen wie wir können versuchen die zur Verfügung stehenden Indizien effektiv zu nutzen.

358. That Alien Message

Eine Kurzgeschichte, die illustrieren soll, dass bayesianische Superintelligenzen durch reines Beobachten, beispielsweise eines fallenden Steins, die ART ableiten könnten.

359. My Childhood Role Model

Die meisten Menschen stellen sich den Unterschied zwischen Einstein und einem Dorftrottel ungefähr so vor:

Betrachten wir Intelligenz aber auf einer absoluten Skala, bekommt man eher so etwas:

Hofstadter äußerte sich dazu wie folgt: “Ich denke Einstein sollte weiter rechts sein”, was Yudkowsky überrascht hat. Seiner Meinung nach sollten auf der rechten Seite beispielsweise Jupiter-Gehirne oder bayessche Superintelligenzen liegen. Einstein und ein beliebiger Dorftrottel haben ja fast die identische Gehirnstruktur.

Die meisten realisieren nicht, dass Homo Sapiens Sapiens erst wenige 100.000 Jahre alt ist. Die Unterschiede zwischen Menschen müssen zwangsläufig (von einem absoluten Maßstab aus betrachtet) gering sein, denn der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Schimpanse lebte vor ca. 6 Millionen Jahren. (Wenn man von annähernd gleichbleibendem Selektionsdruck auf Intelligenz ausgeht, was natürlich bestreitbar ist. Siehe z.B. das Buch “The 10.000 year explosion”.)

 

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