330. Where Physics Meets Experience – 332. On Being Decoherent

330. Where Physics Meets Experience

Yudkowsky schreibt einen fiktiven Dialog auf einer außerirdischen Welt, in dem er die Theorien von sich selbst, Deutsch und Porter in den Mund einzelner Aliens legt. Was folgt, ist eine Zusammenfassung, die noch schlechter ist als die vorherigen, ich habe es eher für mich selbst aufgeschrieben; Weiterlesen also nicht empohlen…

Offene Probleme: Yudkowsky versteht Bewusstsein und die Antizipation subjektiver Erfahrungen (noch) nicht. Im Gegensatz zu Mitchell Porter glaubt er aber nicht, dass dies an einer fehlenden physikalischen Theorie liegt, die noch fundamentaler ist als die Quantenmechanik. Denn selbst, wenn wir wissen würden, dass unserer Universum den newtonschen Gesetzen gehorcht, würde uns Bewusstsein dennoch verwirren. Daraus lässt sich folgern, dass das Problem ähnlicher Natur ist wie das Proteinfaltungs-Problem. Wir wissen, dass der Prozess, durch den Proteine ihre Struktur erhalten, den Gesetzen der QM gehorcht, aber trotzdem können wir nicht vorhersagen, wie am Ende das entfaltete Protein aussehen wird. Dies kann an mangelnder Rechenkapazität oder einer fehlenden biologischen Theorie liegen. Und beim Bewusstsein verhält es sich wahrscheinlich ähnlich. (Beruhigend zu wissen, dass Yudkowsky auch durch Bewusstsein verwirrt wird, dann kann ich ja aufhören, diese ganzen sinnlosen PoM-Bücher  und Schinken über Bewusstsein zu lesen…) Und im Gegensatz zu Daniel Dennett (oder David Deutsch) denkt er, dass anthropisches Schlussfolgern (u.a. das Antizipieren subjektiver Erfahrungen) ein offenes Problem ist. Jeder glaubt natürlich, dass er morgen als die selbe Person aufwacht, die er auch heute war, und nicht auf einmal als Britney Spears. Warum ist das so? (Warum das sooo ein verwirrendes Problem ist, ist mir noch nicht mal ganz klar. Noch ein Zeichen, dass ich hier phänomenal überfragt bin.)

Und irgendwie gibt es noch ein Problem mit der bornschen Regel, die unsere subjektive Erfahrung mit den Gesetzen der Quantemechanik verknüpft. (Bornsche Regel bedeutet ungefähr: Man quadriert die Amplitude (??oder etwas in der Art) der Schrödinger-Wellengleichung, und das ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass das Teilchen beobachtet wird, bzw. nach der MWI, dass man sich in der jeweiligen Everett-Branche befindet.)

331. Where Experience Confuses Physicists

Robin Hanson, Max Born und Hugh Everett kommen dazu. Komme nicht mehr mit.

332. On Being Decoherent

Yudkowsky vertritt die Many-Worlds-Interpretation. Daraus folgt dass, es mehrere Versionen deiner Selbst gibt. Ich werde am Ende der Quantenphysik-Reihe näher darauf eingehen. Für jetzt muss ein langes Zitat genügen:

“Disturbed by the prospect of there being more than one version of you?  But as Max Tegmark points out, living in a spatially infinite universe already implies that an exact duplicate of you exists somewhere, with probability 1.  In all likelihood, that duplicate is no more than 10^(1029) lightyears away.  Or 10^(1029) meters away, with numbers of that magnitude it’s pretty much the same thing.

(Stop the presses!  Shocking news!  Scientists have announced that you are actually the duplicate of yourself 10^(1029) lightyears away!  What you thought was “you” is really just a duplicate of you.)

You also get the same Big World effect from the inflationary scenario in the Big Bang, which buds off multiple universes.  And both spatial infinity and inflation are more or less standard in the current model of physics.  So living in a Big World, which contains more than one person who resembles you, is a bullet you’ve pretty much got to bite – though none of the guns are certain, physics is firing that bullet at you from at least three different directions.

Maybe later I’ll do a post about why you shouldn’t panic about the Big World.  You shouldn’t be drawing many epistemic implications from it, let alone moral implications.  As Greg Egan put it, “It all adds up to normality.”  Indeed, I sometimes think of this as Egan’s Law.”

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